Monte Cinto Tour 1992

3 Wochen zu Fuss durch Korsika.

Leider musste ich noch für Fun-Reisen arbeiten und hatte erst ab der 2. Woche Zeit. Ich habe mich mit den anderen dann an der Genueser-Brücke im Asco Tal getroffen und den Verpflegungsnachschub organisiert. Die Gruppe kam von den "Quellen". Es war eine Menge an Verpflegung die wir dabei hatten. Wir hatten vor 10 Tage ohne uns Nachzuverpflegen durch die corsische Bergwelt zu wandern. Wir sind dann die alte Anstiegsroute über die Bergerie Manica in Richtung Cintu hinaufgestiegen. Am See haben wir übernachtet. Am nächsten morgen Anstieg zum Gipfel. Anstieg über ein grosses Geröllfeld. Leider kam ein krasser Nebel auf und die Sicht wurde sehr Kurz. Am Grat den Entschluss gefällt uns die letzten 100 Meter zu sparen und in Richtung Tighettu Hütte loszugehen. Schöne Gratwanderung im Nebel. Am Lac de Cintu holten sie einen Wanderer mit dem Hubschrauber ab. Wir wanderten oberhalb weiter. Es begann stark zu Regnen. Der Abstieg wurde sehr glitschig und forderte die Gruppe zu äusserster Disziplin, um noch rechtzeitig vor Dunkelheit an die Hütte zu kommen. Dort haben wir uns erst Mal getrocknet. Am nächsten Tag abstieg zur Bergerie Ballone. Von da in Richtung Monte Albanu. An der Bergerie für einige Zeit verweilt. Nachts überfall von Schweinen. Sie erwischten aber nur unsere Zahnpastatube, die sie leersaugten. Gruppenrat beschliesst den Abstieg nach Calacuccia. Von dort sind wir dann mit dem Bus bis in den Foret Aitone. Anstieg zum alten Forsthaus - von da zur Bergerie Puscaghia. Über den Col de Capronale ins Fango Tal. Dort bis in den oberen Foret de Filosorma. Einige Tage baden und erholen. Ende.

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